Wie du den ROI deiner Tableau-Dashboards messbar machst und den Mehrwert deiner Visualisierungen klar aufzeigst.
Einführung: „Schön sieht’s ja aus, aber was bringt’s uns wirklich?“
Es gibt diesen Moment im Leben eines Tableau-Entwicklers: Man hat ein Dashboard erschaffen, das eine Glanzleistung der Datentransformation und Visualisierung ist, das sogar die neuesten Parameter Actions und animierte Filter beinhaltet. Und dann kommt die alles entscheidende Frage vom Management: „Aber was bringt uns das eigentlich?“ Da kommt dann der ROI ins Spiel – und die Herausforderung, diesen auch messbar zu machen.
Für alle Tableau-Enthusiasten, die vor ähnlichen Fragen stehen: Dieser Beitrag zeigt euch, wie ihr den Mehrwert eurer Meisterwerke messbar macht und das Management davon überzeugt, dass das Dashboard mehr ist als nur ein hübsches Bild.
Stell dir vor, du bist ein Tableau-Dashboard. Die Marketingabteilung will wissen, wie ihre Kampagnen laufen, der Vertrieb will mehr Kunden sehen, und der Vorstand fragt sich, warum er in den letzten Monaten mehr fürs Dashboarding als für den neuen Bürosessel ausgegeben hat. Dein erster Schritt zur Messung des ROI:
Der Klassiker, um den ROI eines Dashboards zu zeigen, ist die Zeitersparnis. Was vorher mit Excel-Tabellen und zehn Pivot-Tabellen pro Tag gemacht wurde, erledigt dein Dashboard jetzt mit einem Klick. Auch wenn niemand offiziell zugibt, dass sie gerne bei diesen Klicks mit dem Kaffee in der Hand dasitzen – sie lieben es!
ROI-Messung: Schätze die durchschnittliche Zeit, die ein Mitarbeiter früher für manuelle Berichte aufgewendet hat, und vergleiche das mit der Nutzungszeit deines Dashboards. Berechne den Wert dieser Zeit und multipliziere ihn mit der Anzahl der Anwender. Voilà, ein klarer, greifbarer Nutzen!
Man mag es kaum glauben, aber Zahlen, die in einem Dashboard präsentiert werden, stimmen tatsächlich. Im Gegensatz zu Excel-Dateien, die manchmal von „Unbekannten“ (auch bekannt als Praktikanten) verändert werden.
ROI-Messung: Weniger Fehler = weniger fehlerhafte Entscheidungen = höherer Unternehmenswert. Stell dir vor, du weißt wirklich, was die Kosten letzten Monat waren – und nicht die geschätzte Zahl, die Kollege Müller auf Basis seines letzten Wocheneinkaufs ermittelt hat. Das Management will keine Fehlentscheidungen, die aus veralteten oder falschen Zahlen resultieren. Durch den Einsatz von Tableau-Dashboards kannst du belegen, dass Entscheidungen auf zuverlässigen Daten basieren.
„Wir haben Daten vom heutigen Tag? Verrückt! In anderen Systemen haben wir ja noch die Weihnachtszahlen von 2022 drin.“ – Fast jeder Data Analyst oder BI-Spezialist hat diesen Satz mindestens einmal im Leben gehört. Es ist der Moment, in dem du als Tableau-Enthusiast deine Superkräfte demonstrierst und zeigst, wie Echtzeit-Datenintegration funktioniert – während andere noch die archäologischen Schichten ihres veralteten Systems durchforsten. In vielen Unternehmen sind „aktuelle Zahlen“ ein flexibler Begriff – manchmal auf den Stand vom letzten Quartal. Doch mit einem gut gepflegten Tableau-Dashboard hast du die Daten in Echtzeit. Das ermöglicht sofortiges Handeln.
ROI-Messung: Zeige, wie viele Entscheidungen aufgrund von Echtzeitdaten schneller und präziser getroffen wurden und welche Kosten durch sofortige Anpassungen gespart werden konnten.
Ein Tableau-Dashboard kann jeden im Unternehmen zum Data Wizard machen (oder zumindest fast jeden). Mit der richtigen Datendemokratisierung werden Teams unabhängig und können ihre Zahlen selbst analysieren, ohne ständig bei dir auf der Matte zu stehen. Natürlich gibt es immer die berühmten Ausnahmen – Kollegen aus dem Marketing, die ab und zu mit Fragen zu Dimensionsfiltern kommen. Aber hey, sie haben gelernt, den Refresh-Button zu finden, und das ist doch ein Anfang!
ROI-Messung: Berechne, wie viele Stunden ihr als BI-Team früher in manuellen Berichten gesteckt habt und wie viel davon jetzt entfällt. Je mehr Abteilungen sich ihre Daten selbst holen, desto unabhängiger wird das Unternehmen – und das steigert nicht nur die Effizienz, sondern auch das allgemeine Datenverständnis.
Um richtig zu glänzen, erstelle ein eigenes „ROI-Dashboard“ in Tableau, das den Erfolg deiner Dashboards visualisiert. Zeige dort Metriken wie Nutzungszahlen, Zeitersparnisse und Anzahl der durch das Dashboard getroffenen Entscheidungen. Ein Dashboard, das sich selbst evaluiert, ist der ultimative Tableau-Meta-Witz und wird beim nächsten Management-Meeting sicher für Lacher und Anerkennung sorgen.
Das nächste Mal, wenn jemand fragt, was der Nutzen des Dashboards ist, kannst du auf klare Metriken und greifbare Vorteile verweisen. Ein Tableau-Dashboard ist nicht nur ein Tool, sondern ein ROI-Generator, wenn es richtig eingesetzt wird.
Und das Beste: Wir teilen unser Know-how zur ROI-Ermittlung! Lade einfach unseren kostenlosen Fragebogen herunter und zeig allen, wie Zahlen wirklich zählen!